Ein Verein für einen neuen Stadtteil
Im August 2003 erarbeitete ein internationales Team von Architekten, Stadt- und Freiraumplanern im Rahmen eines Workshops Visionen für den Kleinen Grasbrook. Bei den Arbeiten wurde deutlich: Der Kleine Grasbrook bietet der Stadt Hamburg die einzigartige Möglichkeit, die City großzügig zu erweitern. Der „Sprung über die Elbe“ könnte direkt hinter der Hafen-City vollzogen werden. Dort beginnt dann, so die Vision, die „Freie und Grüne Inselstadt“, (Motto des Ergebnisses des Workshops) entstehen, die die Inseln zwischen der Hafen-City und Wilhelmsburg, Veddel und dem alten Elbtunnel umfasst. Im Anschluss an diesen Workshop gründete sich der Kleine Grasbrook e.V. Heute, fast sechs Jahre später ist der Kleine Grasbrook mehr im Gespräch denn je. Der Kleine Grasbrook e.V. unterstützt die Pläne der Politik, den fast vollständig brach liegenden Stadtteil zu entwickeln. Der Verein setzt sich jedoch für eine vernünftige Mischung von Gewerbe, Wissenschaft und Wohnen ein. Denn ein Stadteil ist nur lebendig, wenn er Menschen ein Zuhause bietet. Eine sterile Bürostadt braucht hier niemand.

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Die VisionWassertaxis kurven wie durch die Häfen und auf den Elbkanälen. Spaziergänger schlendern an den grünen Ufern entlang und genießen den Blick über die Norderelbe auf die HafenCity und die Silhouette der Stadt. Aus dem Kleinen Grasbrook, der direkt gegnüber der HfenCity beginnt, ist ein neuer Stadtteil geworden. Diese Vision ist das Ergebnis des Ideen-Workshops "Freie und Grünestadt Grasbrook", den der Bezirk Mitte im August 2003 veranstaltet hat. "Mit dieser Vision ist der Sprung über die Elbe machbar", sagte der damalige Baudezernent Peter Gero. Seitdem setzt sich der Kleine Grasbrook e.V. aktiv für die Entwicklung des Stadtteils ein. Heute, im Jahr 2009 stellen wir fest: Der Kleine Grasbrook rückt immer mehr in den Fokus der Stadtplaner. |
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